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Hunger auf Sushi

Hunger auf Sushi © Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Sushi ist allgemeinhin als DAS japanische Nationalgericht bekannt und vertritt heute weltweit den Ruf als Fingerfood- und Trendgericht. Dass diese meist kalten Kombinationen aus Reis mit Fisch oder Gemüse jedoch ursprünglich gar nicht aus Japan stammen, wird vielen wohl neu sein. Vielmehr verhält es sich hierbei ähnlich wie bei der Pizza, die den Italienern Jahrhunderte über Jahrhunderte angedichtet wurde und für viele der Inbegriff des traditionellen Essens des Landes geworden ist. Und das, obwohl die Pizza als solche vermutlich aus Griechenland stammt.

Beim Sushi verhält es sich ähnlich, denn den ersten Schriftstücken nach entstand das Sushi-Prinzip im China des 2. Jahrhunderts, wo man wegen einer religiösen Vorlage des Buddhismus den Verzehr von Fleisch verbot. Dies führte letztlich dazu, dass sich chinesische Mönche eine Möglichkeit überlegten, wie man der schnellen Verderblichkeit von rohem Fisch mithilfe von Reis entgegenwirken könnte. Daraus entstand dann unter anderem die bis heute bekannte Variante des auf Bambusmatten gerollten Fisches in Reis; dem Maki Sushi.

Neben dem gerollten Maki Sushi gibt es noch einige andere Formen des Sushis, bei denen Reis mit Fisch, Ei oder Gemüse zubereitet wird. Das sogenannte Gunkanmaki-Zushi oder auch „Schlachtschiff-Sushi“ beispielsweise bezeichnet eine in Nor – Seetang – gewickelte Lage Reis, auf der druckempfindliche Zutaten wie Fischeier aufgetragen werden. Beim Chirashi-Sushi handelt es sich um einen Laib aus gepresstem Reis, mariniertem Fisch und anderen Zutaten. Außerdem gibt es aber noch das Tekka donburi, welches nach dem rohen Thunfisch benannt wurde, welcher rot zu glühen scheint und in einer Schüssel mit Seetang und Reis serviert wird. Auch gibt es Temaki-Zushi, welches mit der Hand geformt und in konischer Form, wie die einer Eistüte verzehrt wird. Die häufigsten Füllungen der Sushi-Kreationen sind roher Fisch wie Lachs, Thunfisch, Surimi (ein Krebsfleischimitat), süßlich-schmeckendes Ei und Gemüse wie Gurke, Avocado, Kürbis und Tofu. Vor allem die Variante mit Tofu findet in der immer weiter wachsenden Vegetarier-Gesellschaft der westlichen Welt immer mehr Anklang.

Sushi-Gegner schreckt wohl vor allem das Wissen darüber ab, dass hierbei zumeist roher Fisch verzehrt wird. Deshalb fanden zu Beginn der Popularität dieser asiatischen Speise viele Untersuchungen statt, die ergaben, dass die Zugabe von Essig zum Reis zu einer Gärung und Fermentierung des Fisches führte, wodurch dieser tatsächlich länger haltbar gemacht werden konnte. Diese Erkenntnisse ergaben sich selbstverständlich schon einige Jahrhunderte zuvor und wurden bis heute überliefert. Dennoch kann man aufgrund der Verwendung von Algen zur Zubereitung des Sushi nicht abstreiten, dass sich auch hierbei ein gewisses Gesundheitsrisiko verbergen kann, da sich bei der Verwendung der falschen Algen Giftstoffe bilden können, die das menschliche Nervensystem erheblich schädigen. Jedoch sollte man sich hiervon nicht allzu sehr beunruhigen lassen; wird dem Sushi denn auch eine positive Auswirkung auf den Gesundheitszustand nachgesagt, da es sehr kalorienarm ist und eine senkende Wirkung auf den Cholesterinspiegel hat. Außerdem wirkt sich der hohe Reisanteil dieser Mahlzeit auf das Sättigungsgefühl aus und macht so nicht nur schnell satt, sondern unterdrückt auch lauernde Heißhungerattacken.

Diese und andere Vorzüge machten das ab dem 18. Jahrhundert in Japan weit verbreitete Gericht zu dem was es heute ist: Die wohl populärste Reis-Fisch-Kombination der Welt. Als Beilage werden neben der schon zuvor bekannten Sojasoße hierbei auch Ingwer und Wasabi serviert. Der Ingwer dient sowohl zur Geschmacksneutralisation als auch zur Förderung der Verdauung. Ursprünglich war der im Reis fermentierte Fisch des Sushis nämlich wesentlich schärfer, als er es heute ist, weshalb die Beilage des geschmacksneutralen Ingwers gar nicht mal so abwegig scheint. Der damals so bekannte säuerlich-scharfe Geschmack rührte daher, dass der Fisch oft mehrere Stunden im Reis gehrte. Heute wird er wesentlich früher verzehrt, solange er noch frisch ist.

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